Von Bayern über die Alpen bis an die Westküste Siziliens
Endlich geht es los! Von März bis Juni bin ich unterwegs – eine Reise, die mich von Mering aus einmal quer durch Italien und bis nach Sizilien führt. Die erste Etappe war geprägt von der beeindruckenden Alpenüberquerung und dem ersten richtigen Ankommen im sonnigen Südtirol.
Der Start erfolgte in Mering. Die Route führte mich direkt hinein in die Berge. Innsbruck diente dabei als spektakuläre Kulisse für die Fahrt – der Blick auf die Nordkette und die Fahrt über den Brennerpass sind jedes Mal wieder ein Highlight, auch wenn man die Stadt dieses Mal nur im Rückspiegel bewundert.
Nach der Fahrt über den Brenner war Montan (italienisch: Montagna) mein erster offizieller Aufenthalt. Das Dorf liegt malerisch oberhalb des Etschtals an den Hängen des Cislon.
Sehenswert: Die Ruine Castelfeder. Ein magischer Ort auf einem Porphyrhügel, der oft als „Akropolis Tirols“ bezeichnet wird. Von hier oben hat man einen gigantischen Blick über das Unterland.
Wissenswert: Montan ist ein Paradies für Weinliebhaber, besonders für den Blauburgunder. Das milde Klima hier zeigt deutlich: Wir sind im Süden angekommen!
Historisches: Der Ort liegt an der alten Trasse der Fleimstalbahn, die heute ein beliebter Rad- und Wanderweg ist.
Weiter ging es durch die Toskana nach Livorno, um die Fähre nach Sizilien zu erreichen.
Sehenswert: Das Viertel Venezia Nuova (Neu-Venedig). Mit seinen Kanälen und Brücken direkt am Hafen ist es der charmanteste Teil der Stadt. Die Terrazza Mascagni bietet zudem den perfekten Blick auf das offene Meer.
Historisches: Livorno wurde im 16. Jahrhundert von den Medici als „ideale Hafenstadt“ entworfen. Es war historisch ein Ort der Toleranz, an dem Menschen verschiedenster Religionen Schutz fanden.
Nach der Überfahrt mit der Fähre empfing mich Palermo, die lebendige Hauptstadt Siziliens.
Sehenswert: Die Kathedrale von Palermo und der Normannenpalast. Nirgendwo sonst sieht man die Mischung aus arabischer, normannischer und barocker Architektur so deutlich.
Wissenswert: Ein Muss sind die Märkte wie der Ballarò. Hier erlebt man das echte Sizilien – laut, bunt und voller köstlichem Streetfood (probiert unbedingt die Arancini!).
Entlang der Küste führte mich der Weg weiter nach Westen in die Stadt zwischen zwei Meeren.
Sehenswert: Die Salinen von Trapani. Die weißen Salzberge und historischen Windmühlen sind bei Sonnenuntergang ein unglaubliches Fotomotiv.
Historisches: Trapani war einst ein mächtiger phönizischer Handelshafen. Die Altstadt auf der schmalen Landzunge erzählt von dieser jahrtausendealten Geschichte.
Die erste große Etappe endet in Mazara del Vallo, einer Stadt, die sich fast wie Nordafrika anfühlt.
Sehenswert: Die Kasbah. Das alte tunesische Viertel mit seinen verwinkelten Gassen und farbenfrohen Kacheln ist einzigartig in Italien.
Wissenswert: Im Museum der Stadt steht der Tanzende Satyr, eine antike Bronzestatue, die Fischer erst 1998 in ihren Netzen aus dem Meer gezogen haben – ein echtes Weltwunder.
Unterhalten Sie Ihren Besucher! Machen Sie es einfach interessant und originell. Bringen Sie die Dinge auf den Punkt und seien Sie spannend.