Sizilien 2026 vom März bis April

Etappe 1: Der Startschuss Richtung Süden

Von Bayern über die Alpen bis an die Westküste Siziliens

Endlich geht es los! Von März bis Juni bin ich unterwegs – eine Reise, die mich von Mering aus einmal quer durch Italien und bis nach Sizilien führt. Die erste Etappe war geprägt von der beeindruckenden Alpenüberquerung und dem ersten richtigen Ankommen im sonnigen Südtirol.


Der Weg über die Alpen: Von Mering nach Innsbruck

Der Start erfolgte in Mering. Die Route führte mich direkt hinein in die Berge. Innsbruck diente dabei als spektakuläre Kulisse für die Fahrt – der Blick auf die Nordkette und die Fahrt über den Brennerpass sind jedes Mal wieder ein Highlight, auch wenn man die Stadt dieses Mal nur im Rückspiegel bewundert.


1. Station: Montan (Südtirol) – Das erste Ziel

Nach der Fahrt über den Brenner war Montan (italienisch: Montagna) mein erster offizieller Aufenthalt. Das Dorf liegt malerisch oberhalb des Etschtals an den Hängen des Cislon.

  • Sehenswert: Die Ruine Castelfeder. Ein magischer Ort auf einem Porphyrhügel, der oft als „Akropolis Tirols“ bezeichnet wird. Von hier oben hat man einen gigantischen Blick über das Unterland.

  • Wissenswert: Montan ist ein Paradies für Weinliebhaber, besonders für den Blauburgunder. Das milde Klima hier zeigt deutlich: Wir sind im Süden angekommen!

  • Historisches: Der Ort liegt an der alten Trasse der Fleimstalbahn, die heute ein beliebter Rad- und Wanderweg ist.


2. Station: Livorno – Das Tor zum Mittelmeer

Weiter ging es durch die Toskana nach Livorno, um die Fähre nach Sizilien zu erreichen.

  • Sehenswert: Das Viertel Venezia Nuova (Neu-Venedig). Mit seinen Kanälen und Brücken direkt am Hafen ist es der charmanteste Teil der Stadt. Die Terrazza Mascagni bietet zudem den perfekten Blick auf das offene Meer.

  • Historisches: Livorno wurde im 16. Jahrhundert von den Medici als „ideale Hafenstadt“ entworfen. Es war historisch ein Ort der Toleranz, an dem Menschen verschiedenster Religionen Schutz fanden.


3. Station: Palermo – Sizilianische Pracht

Nach der Überfahrt mit der Fähre empfing mich Palermo, die lebendige Hauptstadt Siziliens.

  • Sehenswert: Die Kathedrale von Palermo und der Normannenpalast. Nirgendwo sonst sieht man die Mischung aus arabischer, normannischer und barocker Architektur so deutlich.

  • Wissenswert: Ein Muss sind die Märkte wie der Ballarò. Hier erlebt man das echte Sizilien – laut, bunt und voller köstlichem Streetfood (probiert unbedingt die Arancini!).


4. Station: Trapani – Salz und Geschichte

Entlang der Küste führte mich der Weg weiter nach Westen in die Stadt zwischen zwei Meeren.

  • Sehenswert: Die Salinen von Trapani. Die weißen Salzberge und historischen Windmühlen sind bei Sonnenuntergang ein unglaubliches Fotomotiv.

  • Historisches: Trapani war einst ein mächtiger phönizischer Handelshafen. Die Altstadt auf der schmalen Landzunge erzählt von dieser jahrtausendealten Geschichte.


5. Etappenziel: Mazara del Vallo – Wo Orient auf Okzident trifft

Die erste große Etappe endet in Mazara del Vallo, einer Stadt, die sich fast wie Nordafrika anfühlt.

  • Sehenswert: Die Kasbah. Das alte tunesische Viertel mit seinen verwinkelten Gassen und farbenfrohen Kacheln ist einzigartig in Italien.

  • Wissenswert: Im Museum der Stadt steht der Tanzende Satyr, eine antike Bronzestatue, die Fischer erst 1998 in ihren Netzen aus dem Meer gezogen haben – ein echtes Weltwunder.

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https://drive.google.com/file/d/1AIu3TC3WgjEyH87YpbZ_a10Mlsd1GMLO/view?usp=drive_link

Von Mazara del Vallo zum Kite Beach (ca. 140 km)

Nach den Tagen im Westen führt uns die Route entlang der Südküste zu unserem nächsten Stützpunkt. Das Kite Beach Camping in Licata ist der ideale Ausgangspunkt, um die geschichtsträchtige Umgebung und das Hinterland zu erkunden.

Station 7: Licata & Gela – Hafenflair und Antike

Sehenswert: In Licata beeindruckt das Castel Sant’Angelo mit weitem Blick über das Meer. In Gela sind die Mura Timoleontee, die antiken griechischen Stadtmauern, ein Muss.

  • Wissenswert: Der Campingplatz direkt am Kite Beach bietet eine herrlich entspannte Atmosphäre und ist ein bekannter Treffpunkt für Gleichgesinnte.
  • Historisches: Gela zählt zu den ältesten griechischen Gründungen Siziliens (688 v. Chr.) und war einst eine der mächtigsten Städte der Insel.

Station 8: Piazza Armerina – Die Pracht der Römer

  • Sehenswert: Die Villa Romana del Casale. Ein Weltkulturerbe mit über 3.500 m² perfekt erhaltenen Bodenmosaiken, die Szenen aus der Mythologie und dem antiken Alltag zeigen. Aber auch die Kirchen und das schön verschachtelte Städtchen. 
  • Wissenswert: Ein Ausflug von der Küste ins grüne Hinterland, der sich allein wegen der berühmten „Bikini-Mädchen“-Mosaike lohnt, die ich mir aber nicht angesehen habe da ich zu spät war.
  • Historisches: Die Villa war vermutlich der Landsitz eines hohen römischen Beamten oder gar eines Kaisers aus dem 4. Jahrhundert n. Chr.

 

Von Licata weiter in den tiefen Südosten (ca. 90 km)

Unser finales Ziel der 2. Etappe ist der Campingplatz La Spiaggetta bei Sampieri. Direkt an einem der schönsten Sandstrände Siziliens gelegen, dient er uns als Basis für die Erkundung der Barockstädte im Val di Noto die aber erst im nächsten Etape besichtigigt werden.

Station 9: Ispica – Barock und Schluchten

  • Sehenswert: Die Cava d’Ispica, eine 13 km lange Kalksteinschlucht mit faszinierenden Höhlenwohnungen und Felsenkirchen, die teilweise bis ins 20. Jahrhundert bewohnt waren.
  • Wissenswert: Die Stadt Ispica selbst glänzt mit prachtvoller Architektur, wie der Basilica di Santa Maria Maggiore.
  • Historisches: Nach dem großen Erdbeben von 1693 wurde die Stadt im typisch sizilianischen Barockstil neu errichtet.

Station 10: Modica – Stadt der Treppen und Schokolade

  • Sehenswert: Der Dom San Giorgio, ein Meisterwerk des Barocks, das majestätisch über der Stadt thront. Der Aufstieg über die unzähligen Treppen wird mit einem Panoramablick belohnt.
  • Wissenswert: Modica ist weltberühmt für seine Schokolade, die nach altem aztekischem Rezept kalt verarbeitet wird. Ein Besuch in der Antica Dolceria Bonajuto ist ein kulinarisches Erlebnis.
  • Historisches: Modica war im Mittelalter das Zentrum einer mächtigen Grafschaft und ist heute Teil des UNESCO-Welterbes.
 

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