Österreich: Von einer Autopanne zur zweiten Heimat

   Meine Geschichte mit Österreich begann, als ich gerade acht Jahre alt war. Damals ahnte niemand, dass aus den ersten Urlauben mit meinen Eltern eine lebenslange Verbindung werden würde. Es war eine glückliche Fügung des Schicksals – oder besser gesagt: eine denkwürdige Panne –, die alles veränderte.

Kärnten – Wo alles in einem Garten begann

Wir waren unterwegs mit unserem alten Renault R7 und einem Anhänger, als uns eine Panne in Fürnitz am Faaker See zum Stoppen zwang. Geplant waren zwei Tage, doch wir blieben, bauten unser Zelt im Garten unserer Gastgeber auf und kehrten von diesem Moment an jedes Jahr zurück.

Heute ist Kärnten für mich weit mehr als nur ein Urlaubsziel; es ist meine zweite Heimat. Die Region um den Ossiacher See, den Wörthersee und natürlich den Faaker See hat eine ganz besondere Magie. Besonders im Spätsommer zieht es mich immer wieder dorthin: Das legendäre Harleytreffen in Faak (European Bike Week) ist ein fester Termin in meinem Kalender. Die Gemeinschaft, der Sound der Motoren und die kurvigen Straßen vor der Kulisse der Karawanken sind für mich pure Freiheit.

Winterzauber in den Alpen

Nicht nur der Sommer, auch der Winter in Österreich hat meine Kindheit und später das Leben mit meiner eigenen Familie geprägt. Ob in Alpbach, im Zillertal oder in Sölden – die Pisten Tirols waren jahrelang unser Revier.

  • Alpbach: Oft als das schönste Dorf Österreichs bezeichnet, besticht es durch seinen einheitlichen Holzbaustil.

  • Zillertal & Sölden: Hier haben wir die Weite der Gletscher und die perfekt präparierten Abfahrten genossen. Auch wenn das Skifahren heute etwas kürzer kommt, hat die Liebe zu diesen Orten nicht nachgelassen. Heute bleibt dafür einfach mehr Zeit für die Vorfreude auf das nächste Harleytreffen!

Zwischen Kultur, Genuss und Shopping

Auf meinen Fahrten nach Ungarn ist ein Zwischenstopp in Wien oder Niederösterreich Pflicht. Wien begeistert mich jedes Mal aufs Neue mit seinem Mix aus kaiserlicher Geschichte und modernem Lebensgefühl. Meistens verbinde ich die Fahrt mit zwei festen Ritualen:

  1. Einem Besuch in Melk: Das majestätische Benediktinerstift Melk, das hoch über der Donau thront, ist eines der schönsten Barockensembles Europas und immer einen Fotostopp wert.

  2. Einem Abstecher in die Outlets bei Wien: Ob in Parndorf oder Vösendorf – ein bisschen Shopping gehört auf der Durchreise einfach dazu.

Warum Österreich?

Neben Ungarn und dem sonnigen Italien (besonders südlich von Rom) ist Österreich der Ort, an dem ich zur Ruhe komme. Es ist die Kombination aus der Herzlichkeit der Menschen, die ich seit meiner Kindheit kenne, der beeindruckenden Natur und der Freiheit auf zwei Rädern.

Österreich ist nicht nur ein Land auf der Karte – es ist ein Teil meiner Lebensgeschichte.

 

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